Alkohol- und Drogenfahrt: 38-Jähriger verursacht Motorrad-Unfall
Ein 38-jähriger Pkw-Fahrer aus Münster verursachte auf der L 776 einen Verkehrsunfall mit zwei Motorradfahrern, nachdem er in einer Rechtskurve…
Verkehrsmonitor
Alle Polizeimeldungen zu Drogenfahrten in Deutschland.
Cannabis, Kokain, Amphetamin, Mischkonsum: Drogenfahrten gehören längst zum Alltag auf Deutschlands Straßen. Seit der Teillegalisierung von Cannabis im April 2024 rückt das Thema noch stärker in den Fokus – doch illegale Substanzen am Steuer waren schon vorher ein wachsendes Problem. Der Verkehrsmonitor erfasst tagesaktuell alle Polizeimeldungen zu Drogendelikten im Straßenverkehr und zeigt, welche Substanzen wie häufig nachgewiesen werden und wo besonders viele Fälle auftreten.
Ein 38-jähriger Pkw-Fahrer aus Münster verursachte auf der L 776 einen Verkehrsunfall mit zwei Motorradfahrern, nachdem er in einer Rechtskurve…
Ein 22-jähriger Autofahrer aus dem Saterland wurde in Cloppenburg dabei ertappt, wie er unter Drogeneinfluss mit seinem PKW unterwegs war.…
Die Polizei PDKL führte am 23.05.2026 mehrere Verkehrskontrollen durch und stoppte insgesamt fünf Verkehrsteilnehmer unter Alkohol- oder Drogeneinfluss. Dabei wurden…
Die Polizeiinspektion Neuwied führte am Wochenende des 22./23. Mai 2026 mehrere Verkehrskontrollen durch und deckte zahlreiche Drogenfahrten auf. Vier E-Scooter-Fahrer…
Die Polizei Kaiserslautern führte in der Nacht auf Samstag mehrere Verkehrskontrollen durch und deckte zwei Alkoholfahrten sowie eine Drogenfahrt auf.…
Bei einer Großkontrollstelle auf dem Frankenschnellweg in Nürnberg führten Polizeibeamte umfangreiche Drogentests und Alkoholtests durch. Etwa ein Dutzend Fahrzeugführer zeigten…
Bei einer großflächigen Verkehrskontrolle in Kassel wurden fünf Fahrzeugführer unter Drogen- oder Alkoholeinfluss aus dem Verkehr gezogen. Vier Fahrer fielen…
Bei grenzüberschreitenden Kontrollen zwischen Mittelbaden und Bas Rhin wurden insgesamt 13 Fahrten unter Drogeneinfluss und 3 Fahrten unter Alkohol- bzw.…
Ein 34-jähriger Gelsenkirchener wurde nach einem Verkehrsunfall am 21. Mai 2026 festgenommen, nachdem Beamte Anzeichen von Alkohol- und Drogeneinfluss feststellten.…
Drogen am Steuer sind ein wachsendes Problem im deutschen Straßenverkehr. Während Alkoholdelikte seit Jahren leicht rückläufig sind, steigt die Zahl der Drogenfahrten kontinuierlich an. Der Verkehrsmonitor erfasst alle relevanten Polizeimeldungen zu Drogendelikten – von Cannabis über Kokain und Amphetamin bis hin zu Mischkonsum und Medikamenten.
Die hier dokumentierten Fälle basieren auf offiziellen Pressemitteilungen der Polizei und werden täglich per KI-Analyse ausgewertet. Die Verkehrsmonitor-Statistiken zeigen dabei deutlich: Drogenfahrten verteilen sich über das gesamte Bundesgebiet und alle Wochentage.
Mit der Teillegalisierung von Cannabis im April 2024 wurde auch der THC-Grenzwert im Straßenverkehr neu geregelt. Seit dem 22. August 2024 gilt ein Grenzwert von 3,5 Nanogramm THC pro Milliliter Blutserum. Wer diesen Wert überschreitet, begeht eine Ordnungswidrigkeit – unabhängig davon, ob eine Beeinträchtigung der Fahrfähigkeit erkennbar ist.
Für Fahranfänger und Fahrer unter 21 Jahren gilt weiterhin eine Null-Toleranz-Grenze. Wird THC im Blut nachgewiesen, drohen Bußgeld und Maßnahmen, auch unterhalb des allgemeinen Grenzwerts. Ausführliche Informationen zum aktuellen Stand finden Sie im Ratgeber Cannabis am Steuer.
Die Polizeimeldungen im Verkehrsmonitor zeigen ein klares Bild der häufigsten Substanzen bei Drogenkontrollen im Straßenverkehr:
Einen detaillierten Überblick über Nachweiszeiten verschiedener Substanzen bietet der entsprechende Ratgeber.
Wer unter Drogeneinfluss ein Fahrzeug führt, muss mit empfindlichen Konsequenzen rechnen. Anders als bei Alkohol gibt es bei Drogen keine abgestufte Promillegrenze – bereits der Nachweis einer berauschenden Substanz im Blut reicht für eine Ordnungswidrigkeit oder Straftat aus:
Hinzu kommt: Die Führerscheinstelle wird in jedem Fall informiert. In vielen Fällen wird bereits nach dem ersten Verstoß eine MPU wegen Drogen angeordnet – besonders wenn sogenannte harte Drogen im Spiel waren.
Bei Verdacht auf Drogen am Steuer setzt die Polizei zunächst auf einen freiwilligen Vortest – meist einen Urin-Schnelltest oder Speicheltest. Dieser Vortest ist rechtlich nicht bindend und kann verweigert werden. Bei begründetem Verdacht ordnet die Polizei jedoch eine Blutentnahme an, die vor Gericht verwertbar ist.
Typische Anzeichen, die den Verdacht einer Drogenfahrt begründen, sind erweiterte Pupillen, verzögerte Reaktionen, auffälliges Fahrverhalten oder Drogenutensilien im Fahrzeug. Was genau bei einer Verkehrskontrolle auf Drogen passiert und welche Rechte Fahrer haben, erklärt ein separater Ratgeber.
Das größte Risiko bei Drogenfahrten ist nicht der akute Rausch – sondern die Nachweisbarkeit von Substanzen, lange nachdem die Wirkung abgeklungen ist. THC etwa kann bei regelmäßigem Konsum noch Wochen im Urin nachgewiesen werden, Kokain-Metaboliten mehrere Tage im Blut. Viele Fahrer gehen davon aus, dass sie nach dem Abklingen der Wirkung wieder fahrtüchtig sind – und liegen damit falsch.
Wer sicher sein möchte, dass keine Rückstände mehr nachweisbar sind, kann mit einem Drogentest für zuhause vor Fahrtantritt prüfen, ob noch Substanzen im Körper vorhanden sind – diskret und in wenigen Minuten. Bei Unsicherheiten oder dem Wunsch nach professioneller Unterstützung bieten Suchtberatungsstellen kostenlose und vertrauliche Hilfe.
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