Alkohol- und Drogenfahrt: 20-Jähriger auf Motorroller verunglückt
Ein 20-jähriger Motorrollerfahrer verunglückte in Mendhausen nach dem Abbiegen auf die Hauptstraße und rutschte auf Schotter weg. Bei der Unfallaufnahme…
Verkehrsmonitor
Verkehrsunfälle, bei denen Alkohol oder Drogen im Spiel waren.
Wenn Alkohol oder Drogen am Steuer nicht nur zu einer Ordnungswidrigkeit führen, sondern zu einem Verkehrsunfall, werden die Konsequenzen dramatisch: Verletzte, Totalschäden, zerstörte Leben. Substanzbedingte Verkehrsunfälle sind keine abstrakten Zahlen – hinter jeder Polizeimeldung stehen reale Schicksale. Der Verkehrsmonitor dokumentiert diese Fälle tagesaktuell und macht sichtbar, welche Rolle Alkohol und Drogen bei schweren Unfällen in Deutschland spielen.
Ein 20-jähriger Motorrollerfahrer verunglückte in Mendhausen nach dem Abbiegen auf die Hauptstraße und rutschte auf Schotter weg. Bei der Unfallaufnahme…
Die Polizei in Neuss stoppte am Sonntagabend einen 54-jährigen Deutsch-Ungarn, der mit überhöhter Geschwindigkeit und in Schlangenlinien fuhr. Der Alkoholtest…
Ein Autofahrer verursachte einen Verkehrsunfall in Pforzheim und flüchtte zu Fuß von der Unfallstelle. Bei der Fahndung wurde er in…
Ein 52-jähriger Busfahrer wurde in der Nacht auf Sonntag bei Asselfingen von Fahrgästen gestoppt, nachdem er unsicher fuhr und mit…
Ein 25-jähriger Audi-Fahrer verursachte in Tuttlingen einen Verkehrsunfall in Gegenverkehr und verletzte dabei drei Personen leicht. Der Alkoholtest ergab etwa…
Ein 31-jähriger Autofahrer kam auf der Eisenbahnstraße in Düren von der Fahrbahn ab und stand unter Alkoholeinfluss. Der vor Ort…
Ein 61-jähriger Zweiradfahrer verursachte einen Verkehrsunfall und stand dabei deutlich unter Alkoholeinfluss. Ein Alkoholtest ergab einen Wert von rund 1,4…
Die Polizeiinspektion stellte im Zeitraum vom 30. April bis 3. Mai 2026 insgesamt 16 Verkehrsverstöße unter Alkohol- und Drogeneinfluss fest.…
In Meiningen wurden zwei Radfahrer nach einem Sturz kontrolliert und zeigten erhebliche Alkoholbeeinträchtigung. Der 59-Jährige blies fast zwei Promille, der…
Substanzbedingte Verkehrsunfälle gehören zu den folgenschwersten Delikten im Straßenverkehr. Wenn Alkohol oder Drogen nicht nur zu einer Verkehrskontrolle führen, sondern zu einem realen Unfall, steigen die Konsequenzen dramatisch: Schwerverletzte, Tote, zerstörte Existenzen. Der Verkehrsmonitor dokumentiert genau diese Fälle – täglich, aus allen 16 Bundesländern, auf Basis offizieller Polizeimeldungen.
Anders als in den Alkohol-Meldungen oder Drogen-Meldungen, die auch reine Kontrollfälle erfassen, geht es auf dieser Seite ausschließlich um Vorfälle, bei denen es zu einem Unfall mit Sachschaden oder Personenschaden gekommen ist.
Schon geringe Mengen Alkohol beeinträchtigen die Wahrnehmung, das Reaktionsvermögen und die Risikoeinschätzung. Ab 0,3 Promille verlängert sich die Reaktionszeit messbar, ab 0,5 Promille ist das Unfallrisiko bereits doppelt so hoch wie im nüchternen Zustand. Bei 1,1 Promille – der Grenze der absoluten Fahruntüchtigkeit – liegt das Risiko um das Zehnfache höher.
Bei Drogen kommt erschwerend hinzu, dass die Beeinträchtigung je nach Substanz sehr unterschiedlich ausfällt. Cannabis verlangsamt Reaktionen und verändert die Zeitwahrnehmung, Kokain und Amphetamin steigern die Risikobereitschaft, während Mischkonsum die Wirkungen unberechenbar potenziert. Die Statistiken des Verkehrsmonitors zeigen, welche Substanzen besonders häufig bei Unfällen eine Rolle spielen.
Ein Verkehrsunfall unter Alkohol- oder Drogeneinfluss hat deutlich schwerere Folgen als ein reiner Kontrollbefund. Zu den üblichen Bußgeldern und Fahrverboten kommen häufig hinzu:
Die MPU nach einem substanzbedingten Unfall wird besonders kritisch geprüft. Ohne nachgewiesene Verhaltensänderung und häufig mehrmonatige Abstinenz ist eine Wiedererteilung der Fahrerlaubnis ausgeschlossen.
Die im Verkehrsmonitor dokumentierten Unfallmeldungen zeichnen ein wiederkehrendes Muster: Häufig handelt es sich um Alleinunfälle – das Fahrzeug kommt von der Fahrbahn ab, prallt gegen einen Baum oder überschlägt sich. Ebenso dokumentiert sind Auffahrunfälle an Ampeln, Kollisionen im Gegenverkehr und Unfälle mit geparkten Fahrzeugen. Besonders besorgniserregend sind Fälle, in denen der Fahrer nach dem Unfall Fahrerflucht begeht – ein Delikt, das bei substanzbedingten Unfällen überproportional häufig vorkommt.
Die Daten belegen außerdem, dass substanzbedingte Unfälle nicht nur ein nächtliches Problem sind. Auch am Morgen – wenn der Restalkohol vom Vorabend noch wirkt – und am Nachmittag werden regelmäßig Unfälle unter Substanzeinfluss registriert.
Viele substanzbedingte Unfälle wären vermeidbar – wenn der Fahrer vor Fahrtantritt seinen Zustand realistisch eingeschätzt hätte. Wer am Vorabend Alkohol getrunken hat, kann mit einem Atemalkoholtester den Restalkoholwert prüfen. Wer Cannabis, Kokain oder Amphetamin konsumiert hat, sollte die Nachweiszeiten der jeweiligen Substanz kennen und im Zweifel mit einem Drogentest prüfen, ob noch Rückstände vorhanden sind.
Wer das Gefühl hat, den eigenen Konsum nicht mehr im Griff zu haben, findet über das Verzeichnis für Suchtberatung professionelle und kostenlose Hilfe in allen Bundesländern.
Mit einem Schnelltest vor Fahrtantritt prüfen, ob noch Rückstände nachweisbar sind
Drogentests ansehenEntscheide selbst, welche Cookies du zulässt. Deine Auswahl kannst du jederzeit über „Cookie-Einstellungen“ im Footer ändern.
Erforderlich für Grundfunktionen wie Seitennavigation, Warenkorb und Sicherheit. Immer aktiv.
Anonyme Reichweitenmessung, um die Website zu verbessern (z. B. besuchte Seiten).
Cookies für personalisierte Angebote und Werbung (z. B. Partnerprogramme).